Nitrostress verhindert die normale Zellfunktion

Fast jeder kennt inzwischen den sogenannten "oxidativen Stress", bei dem freie Sauerstoff-Radikale die Körperzellen schädigen und es langfristig zu chronischen Krankheiten aller Art kommen kann. Ebenfalls eine Form von oxidativem Stress ist der Nitrostress, allerdings sind hier die Stickstoffmonoxid-Radikale (NO) das Problem (= gesteigerte Form des oxidativem Stresses).

Eigentlich ist NO ein wichtiger körpereigener Stoff, ohne den unser Körper nicht reibungslos funktionieren kann: Wirkt als Teil unseres Immunsystems, entspannt Gefäße, senkt somit erhöhten Blutdruck und ist als Botenstoff aktiv.

Verwandeln sich die NO-Moleküle jedoch in NO-Radikale, fangen diese an im Körper hochgiftige Substanzen zu produzieren - in der Folge Schädigung der Zellen, DNA und Mitochondrien (= dort wird Energie für unsere Körperabläufe produziert).

Durch die Veränderung (Chemie der Zelle) wird der Zellstoffwechsel in Mitleidenschaft gezogen und behindern damit die Zelle in ihrer Funktion. Dies führt zu zahlreichen Problemen, denn jetzt kann die Zelle ihre spezifischen Aufgaben nicht mehr erfüllen - es fehlt ihr an Energie dazu und arbeitet auch noch fehlerhaft.

Nitrostress manifestiert sich klinisch in einer Vielzahl an Funktionsstörungen und Symptomen:

  • Chronische Müdigkeit, Erschöpfung, starker Leistungsabfall
  • Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen
  • Ausgeprägte Infektanfälligkeit und Allergieneigung
  • Atemwegserkrankungen
  • Kreislaufstörungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Erkrankung des Verdauungstraktes
  • Neurologische Erkrankungen
  • Hohe Neigung zu viralen und bakteriellen Infekten
  • Arteriosklerose
  • Chronische Entzündungen insbesondere der Gelenke und Wirbelsäule
  • Schilddrüsenunterfunktion, Hypotonie, Durchblutungsstörungen, Malabsorption, Parkinsonähnliche Symptome, Pigmentstörungen der Haut
  • Anämie
  • Parästhesien, Gangunsicherheit, Verwirrung, Gedächtnisstörungen, Psychosen
  • Glossitis, Gastritis, Obstipation
  • Herzkranzgefässerkrankungen
  • Arteriosklerose
  • Fettstühle, vermehrte Gallensteinbildung
  • Verminderte Sexualhormonbildung

Quelle: Ganzimmun Diagnostics AG, Fachbroschüre 0045